Freitag, 11. Januar 2013

Kohlberg Lampertstein (26. Dezember 2012)

Den 2. Weihnachtsfeiertag gemeinsam mit Freunden zu verbringen ist  eine  nunmehr ca 12 Jahre alte Tradition. So war auch dieses Jahr wieder in den frühen Vormittagsstunden Treff bei mir ehe es in die Natur ging. Die Rucksäcke waren schnell im Auto verstaut und unserem kleinen Ausflug stand nichts mehr im Wege. 
Relativ spontan hatte ich gestern den Gedanken, wo wir wunderbar draussen sein könnten, ohne mit Menschenmassen konfrontiert zu werden. So entschied ich mich für eine kleine Wanderung von Bielatal aus. Die Autos parkten wir am Waldesrand und fröhlich schulterten wir unsere Rücksäcke und starteten in den Höllochweg. 




Dieser führte uns seicht bergan und wir sollten schnell unser erstes Ziel den Kohlberg erreichen. Der Kohlberg bietet mit seinen 443m einen ersten schönen Ausblick auf den kleinen Ort Bielatal. ´



Ein kleines Stück des Weges ging es nun zurück um gen Lampertstein zu laufen. Unser nächstes Ziel sollte der überaus lohnende Kammweg sein. Hier sollten uns "KEINE" Ausbicke erwarten.........

doch siehe da...........der Schneebergblick sollte uns nicht verborgen bleiben. Nach einem unsäglichem Schmunzeln, ob des verborgenen Blickes, nutzen wir die wunderschöne Stelle und missbrauchten die Bank zu weihnachtlichen kulinarischen Genüßen........


Nachdem wir nun Hunger und Durst gestillt hatten, setzten wir unseren Weg auf dem Kamm des Lampertsteines fort. Dieser erhebt sich mit 425m in der vorderen Sächsichen Schweiz. 




An der Vorderseite erreichten wir einen sehr schönen Aussichtsplatz. Auch wenn das Wetter heut weder winterlich, noch sonnig, noch sehr aussichtsreich war, hatte auch dies etwas und wir genossen ein paar Momente länger den Blick in unsere wunderbare Heimat. 


Doch nun hieß es für uns ein paar wenige Schritte zurück, um dann linksseitig vom Berg ab zu steigen auf den sogenannten Promenadenweg. Dieser führt am Fuße des Berges entlang, wo wir noch auf einige Schneereste stießen. 



Über den Höllochweg ging es wieder zurück zu den Autos und wir hatten eine kleine Mini-mini-miniwanderung von etwa 7km hinter uns. Gelohnt hat es sich aber allemal, denn es war eine Runde in aller Ruhe, fast menschenleer und wir freuten uns, auch dieses Jahr diese langjährige Tradition gelebt zu haben.