Sonntag, 21. Dezember 2014

Mützenwahn

Und genau diesen hab ich im Rahmen meiner Strickleidenschaft entdeckt. Hatte ich doch zwei Mützen erfolgreich zum Ende gebracht und schon vor einiger Zeit beim Stöbern auf der Suche nach nicht zu gewöhnlichen Mütze eine gefunden, wo ich genau wusste, dass ich genau diese unbedingt stricken "muss"!  Und sie strickte sich wie von selbst. Ich konnte garnicht mit nadeln aufhören. Allerdings der Abschluss, ein I-Cord, hatte ich keine Ahnung wie man dies strickt. Aber auch You Toube fand ich eine gute Erklärung und stellte fest, dass sich so eine kleine Kordel sehr gut strickt. 
Die Mützenanleitung findet man kostenfrei im Net. Verstrickt habe ich zweifädig knapp 100g eines vierfädigen Alpakagarns mit einer fünfer Nadel. Und statt der Holzkuller am Zipfelende bimmelt nun fröhlich eine kleine Schelle durch die Winterwelt. 

Nun hatte ich noch Wolle übrig und meine Liebe zum Mützenstricken immer noch nicht gesättigt, also suchte ich mir ein passendes zweites Garn und nadelte fix eine zweite Mütze in Anlehnung an folgendes Muster. Die Mütze war fertig und ich nicht recht zufrieden. Auch Garn war auch noch übrig. So driesselte ich die Mütze wieder auf, nahm das Garn doppelt und aus purer Freude über das neu Gelernte, dem Wunsch nach "Mützenindividualität"  beendete ich das Werk mit einem kleinen I-Cord. 
Auch hier habe ich eine fünfer Nadel verwendet, nichtmal 50 g des Alpakagarns verstrickt, kombiniert mit einem Rest Rot. 






Freitag, 12. Dezember 2014

Was lange währt.....

.....währt gut!
Bereits vor einem dreiviertel Jahr machte mir eine liebe Freundin eine Freude, um dass ich meinem Strickwahn frönen kann.  Sie hat genau eine meiner Lieblingsfarbkombinationen getroffen.....blau-grün......War allerdings die Wolle sehr dick und ich es weniger gewöhnt damit zu stricken. Aber ich wusste, ich wollte mir daraus etwas für den Winter machen. So brachte mich einiges Hin- und Herüberlegen mit den Mädels aus der Handarbeitsgruppe, ein Frühstück mit meinen Strickjulen und Stöbern im WWW auf eine Mütze und einen Loop im Patentmuster. Jedoch frisst das Patentmuster ja unsäglich viel Wolle und mir standen nur 250g zur Verfügung, also entschloss ich mich zum "Falschen Patent". Die Mütze strickte ich in Anlehung an die Colori Beani welche mit ähnlichem Material gearbeitet war und mit dem Bund so "quer" dies gefiel mir schon immer gut. Den Loop strickte ich einfach los im "falschen Patent" bis die Wolle aufgebraucht war und er kann halsnah, aber nicht zu eng doppelt umgelegt werden. 
Verstrickt habe ich 250g Online Wolle "Linie 292 Sale" mit einer LL 50g/50m. Davon hab ich 87g für die Mütze verbraucht, deren Bund ich mit einer 6er Nadel erstellte. Der Rest ist alles mit einer 10er Nadel gestrickt. 




Sonntag, 7. Dezember 2014

Einfach nur mal stricken.....

Kennt ihr das, wenn ihr auf der Wunschliste ein unbedingt zu stricken wollendes Werk habt und dann plötzlich kommt so ein Wollbobbel daher und ihr seht ihn und wisst genau was draus werden soll......so ging es mir mit 750m "Irland" von 100Farbspiele. Ich sah das Tuch bereits in meinen Gedanken vor mir, hatte eine ganz spontane Assoziation zu kleinen Waldflüsschen ganz fließend übergehend zu weichen sanften Moosen.....ich gebiete meine Fingern jetzt hier Einhalt, sonst wird es eine Ode an die Stille, die Wälder, die Herrlichkeit und Harmonie der Natur......
Nach meinem letzten größeren Werk wollte ich einfach nur Stricken und da ich obigen Wunsch schon seit geraumer Zeit hegte, war es an der Zeit es anzunadeln.....Die Anleitung für das Tuch hatte ich im Strickforum Ravelry gefunden. Ein Tuch, was man so nebenher nadeln kann, was nicht zu breit, nicht zu schmal werden und wunderbar lange "Zippeln" bekommen würde. 
Unterbrochen hab ich die Strickarbeit durch andere "terminliche" Strickselein um Freunden eine Freude zu bereiten. 
Nun war es soweit und mir sind 2,20m x 60cm von der Nadel gesprungen und das Tuch hat seinen Platz um meinen Hals bereits gefunden. 
Von dem vierfädigen 750m Bobbel sind noch 7g für die Resterkiste übrig geblieben und gestrickt habe ich mit einer 5er Nadel. Die Anleitung ist gut und verständlich geschrieben, das Muster Hörbuch-tauglich und ich hatte mich für die in der Anleitung erwähnte Variante entschieden. 
Doch nun schaut selbst....



Freitag, 5. Dezember 2014

Ein Wurm und ein ungeeignetes Fotomodell

Kürzlich stand ich vor der Frage, was könnte ich nun stricken wollen....fiel mir doch gleich der Geburtstag eines jungen Teenager-Mädels ein. Oft ist die kalte Jahreszeit recht grau und einfarbig, so ist es doch schön, wenn auch junge Menschen bunt durch die Welt spazieren. Schossen mir die Farben rot und blau durch den Kopf und das passende Mützenmodel war schnell gefunden. 
So entstand ein Wurm, dessen Anleitung man kostenfrei im Internet findet. 
Verstrickt hab ich mit 4er Nadeln 59 g rote Wolle und 26g blaue Wolle mit einer LL 50g/133m. Die Anleitung ist gut und verständlich geschrieben und die Mütze strickte sich an zwei Abenden wie von allein. 
Nun das Fotomodel ist als Mützenmodell eher ungeeignet, da Teddys äusserst unrunde Köpfe haben und dann auch die Ohren an völlig falscher Stelle ;-) 


Mittwoch, 3. Dezember 2014

Nur mal probieren......

genau....ich wollte eigentlich nur mal probieren.....doch von vorn.....
Alles fing an während eines gemütlichen Abends in einer Berghütte. Wusste doch eine Bergfreundin um meinen Strickwahn und zeigte mir in einer Zeitung ein paar Socken, die ihr gut gefielen. Sie selbst ist eine fleißige Sockenstrickerin, kam aber mit der Anleitung zum Muster nicht klar und bat mich um Hilfe. So schaute ich kurz drüber und befand einen Hüttenabend eher ungeeignet sich konzentiert mit einer Musteranleitung zu beschäftigen. Also schnappte ich mir die Zeitung und versprach, mal in Ruhe mir das anzusehen. Was ich selbstverständlich auch tat. Allerdings verstand ich um ehrlich zu sein nur "Bahnhof". Dies führte zu einer logischen Schlussfolgerung: Nadeln und Wolle schnappen und einfach mal probieren, was ich auch tat. Ganz bewusst wählte ich zwei Farben, die das Muster deutlich zu erkennen geben würden. Beim "probieren" beschränkte ich mich aber nicht auf das reine Muster. Ich nadelte fix den Rollrand, dann das Bündchenmuster ehe es zu einem in der Zeitschrift genannten "Fächermuster" über ging. So habe ich einfach Reihe für Reihe begonnen der Anleitung zu folgen und zu stricken. Und was soll ich sagen......das Muster nadelte sich wie von selbst. Zumal ein Mustersatz schnell gestrickt war, hatte ich plötzlich einen fertigen Schaft auf den Nadeln. Naja und spontan kam mir der Gedanke: "Mensch deine Bergfreundin hat doch bald Geburtstag" und damit war es besiegelt, dass es zwei fertige Socken werden sollten. 
Die Hürde sollte noch kommen. Bin ich doch keine Sockenstrickmeister und die Socke verlangte eine Ferse. Auch hier hielt ich mich Reihe für Reihe an die in der Anleitung beschriebenen Käppchenferse. Nun denn, es ist kein Meisterstück geworden, die Zweite strickte sich schon weit besser.....mein Fazit: "Übung macht den Meister" ......
Verstrickt habe ich ca 60g lila und 5 g grüne Sockenwolle jeweils 4fädig mit einem dreier Nadelspiel. 
So   und das kommt bei "nur mal probieren" heraus.......